BKA sucht Kinderschänder mit Video

September 15th, 2009 von Sven

Erneut sucht das BKA eine  Person wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern!
Das Bundeskriminalamt (BKA) fahndet nach einer unbekannten person, die zum Tatzeitpunkt ca. 50 – 60 Jahre alt war.

BKA_sucht_Kinderschaender

Video

Der Mann wird verdächtigt , kinderpornografische Schriften verfasst zu haben, sowie diese zu besitzen und zu verbreiten. Das BKA ist  seit Ende 2008 im Besitz eines Videos, in dem zwei Jungen, ca 11 bis 15 Jahr an einem FKK- Strand auf Anweisung des Täters sexuelle Handlungen durchführen.  Neben dem kurzen Video ist auch eine Tonaufnahme bereitgestellt.
Quelle: BKA.de

Da BKA hofft auf die Mithilfe der Öffentlichkeit!

Link zum BKA

Ich persönlich finde, dass diese Art der Fahndung in solchen Fällen vollkommen gerechtfertigt ist um solche Schweine zu finden und glaube nicht an Horrorszenarien wie Selbstjustiz oder ähnliches. Wie seht Ihr das?

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2 Kommentare

  1. rusty Sagt:

    Ich bin da etwas zwiegespalten.

    Einerseits finde ich es absolut ok, wenn Straftäter durch diese Form der Öffentlichkeitsarbeit überführt werden können. Gerade bei Kinderpornographie – einer der wohl schlimmsten Straftaten die ein Mensch begehen kann – ist es absolut ok, den öffentlichen Pranger zu nutzen und solche “Menschen” ausfindig zu machen und Ihrer Strafe zuzuführen.

    Andererseits stellt sich die Frage, bis zu welcher Straftat ist es vertretbar, einen Täter auf diese Weise zu suchen?

    Je weiter eine Hemmschwelle zum Einsatz von Fahndungsvideos sinkt, umso mehr wird die Grenze ausgereizt und irgendwann sucht Lidl dann per Internetvideo den 6jährigen, der an der Kasse in Buxtehude nen Lolli eingesteckt hat.

    Sicher ist die Fahnung durch das BKA nur die modernere Form des Fahndungsfotos und des Phantombildes. Und definitiv ist selbst das den aktuellen technischen Möglichkeiten noch um einiges hinterher, aber man sollte immer abwägen, ob die Straftat im Verhältnis zu den Fahndungsmethoden steht.

    Und in puncto Selbsjustiz: Viele Bürger sind sich darüber bewusst, dass sie sich selbst strafbar machen würden, indem sie Rache üben. Ein Anruf bei der Polizei und der Täter sitzt ein. Und gerade Kinderschänder dürften im Kittchen nicht gerade viel Freude haben denn auch dort sitzen Familienväter.

    Effizienz heisst maximale erfolge mit minimalem Aufwand :-)

  2. Sven Sagt:

    Zitat:
    aber man sollte immer abwägen, ob die Straftat im Verhältnis zu den Fahndungsmethoden steht.

    Aber sich, in diesem Fall dürfte das aber zutreffen ;-)

    Stellt mir das gerade vor, Jan Hofer spricht und im Hintergrund läuft das Video des BKA, wo der Junge sich gerade mit verstohlenen Blick den Lolli einsteckt!

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