Piratenpartei entert Stadtparlamente
August 31st, 2009 von
Flitzpiepe
Piratenpartei entert mit 2 gewählten Vertretern jetzt auch Stadtparlamente
| Seit der gestrigen Kommunahlwahl in NRW, besetzt die Piratenpartei erstmalig zwei Ratssitze, einen in Münster und einen in Aachen. Bei der Landtagswahl in Sachsen konnte die Piratenpartei das Ergebnis der Europawahl annähernd verdoppeln.Ein großer teil des Wahlkampfes bestand wohl darin alles mit Plakaten zu zukleistern. |
Diesen Eindruck gewinnt man, wenn man sich die Impressionen zum Wahlkampf der Piratenpartei anschaut.
Die Ziele und somit das Wahlprogramm sind so kurz und bündig, wie sie auch von Stammtischdiskussionen (mehr Bier, mehr Titten, alles umsonst) zu erwarten wären.
Ein paar Forderungen werden mit Sicherheit ihre Daseinsberechtigung haben, dass meiste sieht mir aber mehr aus wie eine Wunschliste von Kellerkindern und Zivilversagern.
Ab dem 04.09.09 gibt es wieder den WahlOMat, mal schauen was er mir zur Bundestagswahl 24.09.09 vorschlägt.
Fazit:
Auf jeden Fall besser als braun oder gar nicht zu wählen.
5 Kommentare »



August 31st, 2009 um 22:06
Einen Wahlboykott halte ich auch für falsch. Nur weil man immer wieder enttäuscht wurde, sollte man seine Stimme nicht verschwenden.
Wer heute nicht wählt, muss morgen mit der Regierung leben, die andere ausgesucht haben.
Ich will sagen können “Die hab ich nicht gewählt” anstatt fragen zu müssen “Wer hat die gewählt”.
Auf das Ergebnis des Wahlomaten bin ich sehr gespannt, obwohl ich schon eine Ahnung habe, was ich wohl diesmal wählen werde. Bei aller Sympathie für die Piraten… Es geht um mehr als nur Internetsperren und mich interssiert momentan die Wirtschaft, das Sozial- und Gesundheitswesen, und wieso Dienstwagen – nur weil Privatnutzung steuerlich korrekt abgerechnet wurde – entgegen aller Ökonomischen Grundsätze, nach Spanien importiert werden.
September 1st, 2009 um 01:23
Hallo,
in Sachsen wurden nur 750 Plakate aufgestellt. Infostände gab es nur in Dresden, Leipzig, Chemnitz und Zwickau.
Der Wahlkampf aus deinem Link bezieht sich auf den Bundestagswahlkampf. Da die Piratenpartei dabei überall außer in Sachsen antritt, konnte dort kaum in den Wahlkampf für die Landtagswahl investiert werden. Da die Piratenpartei in die Parteienfinanzierung kam wird sich das bei der nächsten Wahl in Sachsen wohl ändern.
September 1st, 2009 um 09:34
Rusty:
Richtig, wer wählt darf danach auch ordentlich rummotzen! Ich find die Gesprächsfetzen, wenn man an einer Horde saufender Penner vorbei läuft immer so interessant. Die wissen immer wie man es besser machen könnte.
Die Dienstwagenstory war ein klares Wahlgeschenk von der SPD an die CDU
Manu:
Grundsätzlich habe ich ja nichts dagegen die großen Parteien ein wenig zu piesacken, ernstnehmen tu ich das aber nicht. Die Piratenpartei bekommt auch ohne hohes Budget große Aufmerksamkeit, wie man hier mal wieder sehen kann
September 1st, 2009 um 23:50
Ich fand die Wahlplakate der Piraten extrem interessant. In Friedrichshain wurden einfach nur mit Schablonen die Piratenflaggen auf Sperrholzplatten gesprüht, in Schöneberg hatten sie eine Art Wunschliste geklebt.
Ein Wahlplakat, auf dem sinngemäss stand: Ich wünsche mir von den Piraten … und dann konnte man seinen Text mit nem Filzstift, Kugelschreiber oder was auch immer auf das Plakat schreiben.
Also an Ideen mangelt es denen nicht. Aber trotzdem glaube ich nicht, dass sie es schaffen würden ein komplettes Land zu regieren.
Und “Wahlgeschenke” hat die CDU ja auch verteilt, damit dass der Deutsche-Bank Chef Ackermann seinen Geburtstag im Kanzleramt feiern durfte.
Leider geht es allen Parteien eigentlich nur darum die grösste Kraft zu sein, um die politischen Machtspielchen mit ausreichender Stärke spielen zu können. Würden alle Parteien an einem Strang zum Wohle des Landes ziehen und nicht gegeneinander kämpfen. wäre sicher vieles einfacher.
September 15th, 2009 um 17:36
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