Pneu vs. Mietzekater

Juni 9th, 2008 von Flitzpiepe

Am Wochenende hab ich mein Nichte besucht, 5 Jahre alt und Zuckersüß! So süß, dass mein Bruder und meine Schwägerin ihr vor einem guten halben Jahr auch den Wunsch nach einer Katze nicht ausschlagen konnten.

Letztendlich ist es dann ein Kater namens Fussel geworden der, wie bei kleinen Kindern so üblich einiges mitmachen musste bis die Krallen lang genug waren. Nun ja, jedenfalls hatte ich gerade das Haus betreten als die Kurze (wir nennen sie mal Nichte) schon vor mir stand.

Ich: “Hi C…!”

Nichte: “Hi….. Fussel ist weg!”

Ich: “Wie weg?”

Nichte: “Der ist einfach abgehauen! Schon vor 2 Wochen”

Ich: “Ach, der kommt bestimmt bald wieder, der fängt nur ein paar Mäuse”

Nichte: “Mhh…, Ja…”

In der Küche angekommen waren dann noch Oma, Opa, Onkel U. und natürlich mein Bruder und meine Schwägerin anzutreffen. Nach einigem Gelaber viel allen auf das die kleine doch ziemlich bedrückt wirkt und Oma versucht als erstes die kleine zu ermutigen.

Oma: “Fussel hat bestimmt ne Katzenfrau gefunden und feiert Hochzeit.”

Opa: “Ja, der ist jetzt auf Wanderschaft und super glücklich!”

Papa: “Fussel heißt jetzt auch anders!”

Nichte: “Wie denn?”

Papa: “Goodyear!”

Alle lachen, meine Nichte auch, warum? Weil sie es nicht besser weiß!

Notiz an mich: “Manchmal ist es gut etwas nicht besser zu wissen!” :-)

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Spacken vorm Aldi

Juni 8th, 2008 von Flitzpiepe

Ich war gerade dabei meine Einkäufe in den Kofferraum zu wuchten als mir der alte Kadett-Kombi auffiel, der 2 Autos weiter stand. Vatti saß gemütlich in der alten Karre und erfreute sich am Arsch einer Jungen Frau die ebenfalls gerade Ihre Einkäufe in einen mit niedriger Ladehöhe versehenen Kombi stopft.

Kurze Zeit später kommt eine Dicke Frau mit Dauerwelle und einem etwa Zehn Jahre alten, ziemlich dicken Jungen incl. Riesen Einkaufswagen auf Vattis Auto zu.

Sie: “Ey, mach ma klappe auf!”

Vatti: “Ja ja”

Sie: “Leon, lass die Griffel von die Chips, sonst setzt dat gleich watt!”

Vatti: “Was datt denn für ne Scheiße! Bauch!? Ich wollte Nacken, Nacken wollte ich”

Sie: “Halt den Rand, Nacken war aus, gab nur noch Bauch!”

Vatti: “So ne Scheiße! Datt Zeuch hier schmeckt wie eingeschlafenen Füße! So eine Pisse, watt holste nix anderes!?”

Sie: “Jetzt geh mir mit dein Scheiß Nacken nich so auf den Sack, datt nächste mal holste dir den Mist selber!”

Vatti: “Fotze….”

Sie: “Ich hab Dir tausend mal gesagt du sollst vor den Jungen nich Fotze sagen du Arschloch!”

Dickes Kind: “Mutti krieg ich den Bauch?”

Sie: “Schnauze jetzt..”

Vatti: “So eine Scheiße…… Bauch…”

Steigen in´s Auto und fahren weg…..

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Wenn das mal alles so einfach wär’

Juni 6th, 2008 von Matze

Wer kennt das nicht? “Tut er’s oder tut er’s nicht?”, “Soll ich’s wirklich machen, oder lass’ ich’s lieber sein? – Jein!” Es gibt im Leben eben jene beschissenen Momente, in denen man sich entscheiden muss. Dumm nur, dass eben von diesen wirklich schwierigen Entscheidungen eben immer so wahnsinnig viel abhängt.

Rotwein oder totsein? – Auf jeden Fall der Rotwein! Wer weiß?! Vielleicht gibt’s zum edlen Gesöff auch gleich noch ein Paar nette, lange Beine. Oder Brüste mit ‘ner Frau hinten dran?! Schaden tut der Stoff so oder so nicht – maßvollen Konsum vorausgesetzt.

Glas halb voll oder halb leer? – Das ist schon kniffliger. Während Optimisten ja bekanntlich wesentlich unbeschwerter ihr Dasein fristen, als eben jene unbeschreiblich niederlaunigen Weggefährten mit dem passenden Namen Pessimisten, wird ersteren von letzteren häufig entgegen gehalten, dass Pessimisten Optimisten mit Erfahrung seien. Nicht schlecht. Doch lässt sich hier auch kontern, dass ein Optimist ein Pessimist ist, der nachgedacht hat. Ich entscheide mich auf jeden Fall für das halb volle Glas.

Geld zurück oder nicht? – Noch komplizierter: Ein großer Elektronikdiscounter wirbt derzeit damit, dass es für jedes Tor, das Deutschland innerhalb der Spiel- und Nachspielzeit des EM – Finales 2008 schießt, 100,00 Öcken zurück gibt, wenn der Wert der bis morgen zu kaufenden Ware einen Preis von 500,00 €uro-Mark überschreitet. Als wären die “Spielregeln” nicht schon komplex genug, kommt hinzu, dass ich hier gegen meine Handlungsmaxime aus dem vorherigen Punkt sprechen muss: “Ich glaube an euch, Löwi – Elf. Zumindest bis zum Halbfinale.” ;-)

Sein oder nicht sein? – Okay. Hier ist Endstation. Nicht sein im Sein. Nicht verstanden? – Nicht schlimm.

Was die ganzen seltsamen Fragen mit den noch seltsameren Antworten bedeuten sollen? Es ist eigentlich ganz einfach. Wenn man vor einer wirklich schweren Entscheidung steht, ist es wichtig, seine eigenen Maxime (nicht die Männermagazinsammlung) nicht zu verraten. Entscheidungen sind meist nur dann richtig und ehrlich, wenn sie aus dem Bauch heraus gefällt werden. Da wir aber leider im Land der Dichter und vor allem Denker leben, ist diese Weise der Entscheidungsfindung sehr in den Hintergrund getreten. Da wird jede noch so kleine Entscheidung mit einer Diskussion geehrt und einer Beachtung und Aufregung “gewürdigt”, dass häufig vergessen wird, was uns wirklich glücklich macht:

Die Leichtigkeit des Seins mit all seiner Komplexität und allen Konsequenzen. Macht was draus. Seid ihr selbst. Das passt alles schon so, wie es ist und wie ihr es entscheidet.

Und jetzt: Ein paar halb volle Gläser Rotwein, eine nette “Begleitung” und dann das sichere Wissen, dass zumindest das momentane Nicht-Sein ein ganz klares Verbotsschild in die Kauleiste gedrückt bekommt.

Und wenn man dann auch nur die Option hat, irgendwelches Geld zurückfordern zu können oder zu wollen, hat man irgend etwas verdammt falsch entschieden….

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