Apples iPhone 4

Juni 8th, 2010 von Matze

Da sind die Nachbeben vom iPad-Launch immer noch zu spüren, schon zaubern die Cuppertinoer das neueste Gadget mehr oder weniger überraschend aus dem Hut: Das iPhone 4.

Der Hype um die Ankündigung des neuen Apple-Handys kennt kaum Grenzen und nimmt fast die Ausmaße des Wirbels um das erste iPhone an. Zu Recht?

Das iPhone 4 - Was noch außer tollem Aussehen?

Ich denke schon. Aber das kommt ganz auf die Sichtweise an. Es gibt viele Menschen, die hassen Apple aus Prinzip. Von solchen unbegründeten Hasstiraden halte ich allerdings wenig. Dann gibt es diejenigen, die behaupten, dass Apple alte Technik als neu und revolutionär verkauft. Diejenigen haben wahrscheinlich schon eher Recht. Warum dann Apple? Warum kann ich, vor allem als jemand, der in der IT – Branche tätig ist, das neue iPhone 4 gut finden?

Ganz einfach, und – so glaube ich – Apples Erfolgsrezept: Vorhandene Techniken sinnvoll miteinander kombinieren und das Ganze zur Perfektion treiben. Genau das ist es, was ich an Apple – Produkten so schätze. Einschalten und es funktioniert. Kein Lesen von Anleitungen nötig. Kein großes “Rumkonfigurieren”. Kein Ein- oder Umgewöhnen. Es ist einfach und intuitiv zu bedienen. Und genau deshalb glaube ich, dass auch das iPhone 4 ein tolles Gerät ist mit dem man viele verschiedene Dinge tun kann. Und ganz nebenher sicherlich auch telefonieren. :)

Apples neues iPhone 4 - Wird es den Erwartungen standhalten?

Auch die Neuerungen klingen spannend: Retina-Display, neues Design, 5-Megapixel-Kamera mit LED-Flash, HD-Videos, iMovies, verbesserter Akku, usw. Auch die mittlerweile hunderttausenden Apps, die über den Appstore  geladen werden können, machen das iPhone 4 bestimmt zu einem Erlebnis.

Ich selbst habe die Apfel-Produkte auch jahrelang ignoriert. Bis ich sie einmal selbst ausprobiert habe und derart vom Konzeot begeistert war, dass ich heute schon fast blind zuschlagen würde. Jetzt ist es sicherlich aber so, dass nicht jeder Apple und Apples Produkte mag, der diesen Blog liest. Mich interessiert: Warum? Lasst uns in den Kommentaren diskutieren. Gerne auch ausfallend. :)

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“Meine Perle” kann mich mal!

Mai 12th, 2010 von Matze

Nein – hier geht es nicht etwa, wie dir Überschrift vielleicht suggeriert, um Beziehungskisten. Vielmehr geht es um Städte. Genauer gesagt eine Stadt. Eine verdammt große für ein Landei, wie mich. Eine mit 2 Millionen (2.000.000 !!!) Einwohnern. Und mit “mehr Brücken als Amsterdam und Venedig zusammen”! Es geht um die “wunderschöne Stadt”, um “meine Perle”, wie Lotto King Karl einst sang. Es geht um Hamburg. Dieser Stadt und ihren Einwohnern möchte ich zwei Worte mit auf den Weg geben:

Fick dich!

Warum? Ganz einfach. Hier ist meine Geschichte:
Gelockt von einem tollen Jobangebot in einer jungen Softwareschmiede in Hamburg machte ich mich auf die Socken nach Deutschlands “Perle des Nordens”. Bei der ersten Einfahrt in die Weltstadt zeigte sich ein beeindruckendes Bild. Der Hafen wirkt nicht nur gigantisch groß, sondern sieht vor allem bei Nacht, dank beleuchteter Landungsbrücken, richtig toll aus.

So weit, so gut. Auch der Job hat, trotz enorm viel Stress, wirklich viel Spaß gemacht. Was aber gar nicht ging, war Hamburg selbst. Von wegen “schönste Stadt der Welt”. Das mag stimmen, wenn man aus dem grauesten Flecken des tiefsten, heruntergewirtschaftetsten Flecken Ost – Deutschlands kommt. Mich als West – Westfalen, der grüne Flächen und Waldgebiete mit vielfältiger Flora und Fauna quasi direkt vor der Haustür kennt, ließen die paar Grünanlagen völlig kalt. Auch architektonisch gibt es weitaus beeindruckendere Bilder als die, die einem in der Hansestadt geboten werden. Frankfurt am Main lässt grüßen…

Demo in Hamburg mit überzeugenden Forderungen!

Schlimmer noch wird es im Winter, wenn die Perle die Muschelschale komplett über sich zuklappt und in einem einzigen Matsch aus Dreck und Grau unter geht. Und das für mehrere Monate. Widerlich!

Und wäre Hamburg wenigstens schön, könnte man es dort ja aushalten – vorausgesetzt, man hat kein Problem damit, als Einzelgänger leben zu wollen. Das größte Problem neben der potthässlichen Optik sind in der Metropole nämlich die Hamburger selbst.

Würde ich nach meiner ureigensten Meinung gefragt und müsste sie alle in einen sprichwörtlichen Topf werfen um ihnen eine einheitliche Charakteristik zu unterstellen, würde ich sie wohl zu einem versnobten Pack realitätsfremder Nazis degradieren.  Folgende Aussage hat ein Arbeitskollege tatsächlich getätigt:

“Ich war am Donnerstag in Lüdenscheid bei einem Kunden. Wahnsinn, was da im Sauerland für Berge sind. Ich hab’ mich beim Fahren gefühlt, als wäre ich in San Francisco und musste erstmal meine Mutter anrufen und ihr das erzählen.”

Dieses Ereignis zeigt, wie versessen die Hamburger auf ihren ollen Rotzpott sind. Die meisten waren noch nie in einem anderen Teil Deutschlands. Das ist kein Gestänkere, sondern bitter – harte Realität. Ich habe mit vielen Hamburgern gesprochen und auf Nachfrage, warum sie denn nicht weg wollten, kam meistens die Reaktion, dass das gar nicht nötig sei. Schließlich wohne man ja in der schönsten Stadt der Welt. Wer fühlt sich hier noch an Aussagen der katholischen Kirche zur und kurz nach der Zeit der Hexen- und Ketzerjagd (“Die Erde ist eine Scheibe. Andere Meinungen sind falsch.”) erinnert? Als ich einmal erwähnte, dass mir München und die Münchener selbst ausgesprochen gut gefallen, wurde ich mit bösen Blicken abgestraft und zumindest gedanklich ans nächste Kreuz genagelt.

Wer dachte, dass Westfalen stur sind, sollte sich nicht mit Hamburgern “anlegen”. Zugeknöpft bis oben hin achtet man in der Hafenstadt auf jede Kleinigkeit. Erlaubt sind beim “Weggehen” nur teure Markenklamotten (“Lacoste es, was es wolle”) und getrunken wird kein Bier, sondern nur schicke Drinks mit Schirmchen. Zur Not geht auch der ein oder andere Longdrink. Wer sich mit einem echten Bier in der Hand “erwischen lässt”, wird gefühlt direkt in die Rote Flora verbannd. Zu den “Assis”…

Als Tüpfelchen auf dem “i” kommt dann noch das, was einem in Hamburg als Currywurst verkauft wird. Beinahe an jeder Straßenecke gibt es dort die Gelegenheit eine zu bekommen. Schlimm, dass einen keine Warnschilder des Gesundheitsamtes vor dem Verzehr dieses Gipfels des Ekels warnt: Im Norden wird für eine Currywurs schlicht ein Wiener Würstchen frittiert (!!!) und mit billigen Gewürtz-Ketchup vollgekleistert. Oben drauf etwas Currypulver und fertig ist der essbare Brechreiz….

Ich könnte wohl noch Stunden lang so weiter schreiben, würde dann aber Gefahr laufen, ausfallend zu werden. Ich jedenfalls bin froh, wieder da zu sein, wo ich hin gehöre. Westfalen, ich liebe dich.

NRW ist defninitiv heißer als die Hanse-Scheiße

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So einfach ist Referer Spam

Mai 10th, 2010 von Sven

Unbekannte Referer von fremden Websites werden für die meisten Webmaster nichts neues sein, wenn man aber ständig Pornoseiten als angebliche Backlink-Seiten findet, wird es nervig.
Wie einfach es ist so ein Spam-Tool zu schreiben und wie man sich dagegen schützt, zeigt der folgende Beitrag.

Nachdem ich die ersten paar unbekannten Seiten im Log gefunden habe aber auf der Seite selber keinen Link von mir entdecken konnte, bin ich neugierig geworden. Eine Suche bei Google führt schnell zum Ergebnis, die Stichwörter sind Referrer Spam, unbekannte Referer und besucher von pornoseiten.
Das Thema Referer Spam ist nicht neu, bei mir werden die Einträge in den Logs durch Spam Programme aber zur Zeit immer mehr.

  • Was haben die Spammer von solchen Aktionen?
    Man sollte ja meinen das der ein oder andere Eintrag in den Logs nichts bringt, gerade bei hochfrequentierten Seiten gehen diese ja eh unter oder es klickt höchstens mal der SiteAdmin auf einen solchen Link.
    Interessant wird es aber dann, wenn auf der Seite z.B. ein letzte Referer Plugin eingesetzt wird, denn genau dann haben die Spammer was Sie wollen! Welchen Sinn so ein Plugin allerdings haben soll verstehe ich nicht, ohne diese Plugins wäre das Thema Referer Spam wohl auch nicht so präsent.
  • Wie einfach ist es den Referer zu fälschen?
    Genau das ist das erschreckende an der ganzen Sache, es ist gelinde gesagt ein Witz! Mit dem weit verbreiteten Visual Studio und C# benötigt man genau eine selbsterstellte Codezeile um den Referer zu fälschen. Ich denke das in PHP und anderen Programmiersprachen ähnlich simpel ist.
Mit dem kleinen Tool was ich geschrieben habe, kann jeder einmal testen ober er vor Referer Spam geschützt ist. Gebt einfach eure eigene Website ein, klickt auf Spam und kontrolliert anschließend euren Log. RefererSpam-Download Bitte benutzt das Tool nur für eure eigene Website. Ihr könnt auch gerne erst ein Antiviren Tool drüberlaufen lassen ;-) Macht aber wirklich nichts schlimmes.
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  • Wie kann man sich gegen Referer Spam schützen?
    Ein einfacher Ansatz ist die .htaccess Datei welche einfach in das Hauptverzeichnis der Seite gelegt wird. In jeder WordPress Installation existiert diese Datei schon. Hier kann man dann bekannten Spam Domains oder IP´s den Zugang zur Website verbieten. Der Nachteil ist, dass man diese Liste natürlich ständig aktualisieren muss. Eine fertige Liste die häufig aktualisiert wird findet Ihr auf http://www.aaronlogan.com.


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